Rich Body Academy · Kurzer Test

Retter, Täter oder Opfer?

6 kurze Situationen. Ein ehrliches Ergebnis: welche Rolle du am häufigsten spielst, wenn es bei jemand anderem eng wird, und was das mit dir selbst zu tun hat.

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Bevor es losgeht

Kennst du das Opfer-Täter-Retter-Dreieck?

Jemand vor dir gerät in eine Emotion, Wut, Angst, Überforderung. Und du reagierst, meistens automatisch, in einer von drei Rollen: Du rettest. Du wirst ungeduldig. Oder du fühlst dich selbst überfordert und ziehst dich zurück.

Keine dieser Rollen macht dich zu einem schlechten Menschen. Aber nur eine einzige Fähigkeit hilft dir wirklich raus: zu merken, in welcher Rolle du gerade steckst, bevor du reagierst.

Beantworte die 6 Situationen unten so ehrlich wie möglich, nicht so, wie du gerne wärst.
Situation 1 / 6

Jemand, den du begleitest, gerät mitten im Gespräch in Tränen. Dein erster Impuls?

Situation 2 / 6

Jemand bricht eine Vereinbarung, die ihr getroffen hattet.

Situation 3 / 6

Dein Rat wird nicht angenommen, obwohl du es nur gut meinst.

Situation 4 / 6

Du müsstest eigentlich Nein sagen.

Situation 5 / 6

Kurz bevor ein Gespräch kippt, was passiert in deinem Körper?

Situation 6 / 6

Nach so einem Gespräch, wie fühlst du dich meistens?

Situation 1 von 6
Fast geschafft

Dein Ergebnis ist da

Trag dich ein, dann siehst du sofort, welche Rolle bei dir am häufigsten vorkommt, plus die Checkliste und den Kurzleitfaden dazu.

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Dein Ergebnis

Warum das mehr über dich sagt als ein einzelnes Ergebnis kann
Die drei Gesichter der Überforderung

In echten Gesprächen bleiben die meisten Menschen nicht in einer Rolle. Erst Retter: "Lass mich das für dich lösen." Wirkt der Versuch nicht, kippt es in Täter: "Ich hab's dir doch gesagt." Zieht sich der andere daraufhin zurück, kippt man selbst ins Opfer: "Ich mach mir hier die Beine aus, und keiner sieht das." Dein Ergebnis zeigt, wo du am häufigsten startest, nicht, wo du stehen bleibst.

Checkliste

Bist du Retter?

Unabhängig von deinem Ergebnis oben, fünf Anzeichen, die bei den meisten irgendwo zutreffen.

  • Du übernimmst Aufgaben, bevor die andere Person überhaupt gefragt hat, ob sie Hilfe will.
  • Du fühlst dich verantwortlich für Gefühle, die nicht deine sind.
  • Es fällt dir schwer, jemanden mit seiner eigenen Unsicherheit sitzen zu lassen, auch wenn du weißt, dass sie da durch muss.
  • Du merkst erst hinterher, wie erschöpft dich das gemacht hat, nicht während es passiert.
  • Insgeheim denkst du: Wenn ich's nicht mache, macht's keiner richtig.
Kurzleitfaden

Was sage ich stattdessen?

Vier Retter-Sätze, die sich fürsorglich anfühlen, und die Attunement-Alternative daneben.

"Das wird schon."
"Ich bin da, während du das fühlst."
"Lass mich das für dich lösen."
"Was brauchst du gerade von mir, wirklich?"
"Ich weiß genau, was du tun solltest."
"Was würde sich für dich gerade richtig anfühlen?"
"Beruhig dich mal."
"Du darfst gerade genau so sein, wie du bist."
Der Kipppunkt

Der Moment, an dem Fürsorge kippt

Meistens ist der Übergang von Retter zu Täter nicht plötzlich. Er kündigt sich körperlich an: Kieferspannung, ein schnellerer Atem, kurz bevor der Ton schärfer wird. Genau dieser Moment, kurz davor, ist der einzige Ort, an dem du noch wählen kannst, statt zu reagieren.

Du musst diesen Moment nicht beim ersten Mal erwischen. Du musst ihn nur öfter erwischen als vorher. Das allein verändert schon etwas.
Zum Schluss

Dieses Ergebnis ist keine Diagnose. Es ist ein Spiegel für einen einzigen Moment: bevor du reagierst.

Ich erlaube mir mehr.
Nächster Schritt

Self Attunement Training

Genau diesen Moment zwischen Reiz und Reaktion trainierst du 4 Wochen lang, live, mit einer ersten kleinen Kohorte. Start 3. Oktober, die erste Kohorte ist klein — sichere dir deinen Platz, bevor der Preis steigt.

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Noch unsicher? Sichere dir trotzdem deinen Platz: Trag dich in die Warteliste ein, falls die Kohorte voll wird oder du dich lieber erst in Ruhe entscheiden willst.